Untersuchungsgerät der Augenarztpraxis am Savignyplatz, Berlin-Charlottenburg - die Spezialisten für die Behandlung von: Grauer Star, Grüner Star, Katarakt, Makuladegeneration, Tränensäcke, Netzhautablösung, Schielen, Glaukom, Schlupflider. Außerdem: Augen Lasern Operation, Sehschule, Augenlidkorrektur, Kontaktlinsen

Die Geräte

Fluoreszenzangiographie (FLA) - Fundusfotographie (Augenhintergrund)

Die Fluoreszenzangiographie dient dazu, Veränderungen am Augenhintergrund und dort insbesondere an den Blutgefäßen festzustellen. Bei der Untersuchung wird mittels einer Venenkanüle ein organischer Farbstoff (Fluoreszein) in die Armvene gespritzt. Dies ist notwendig, um bei der Augenhintergrundsfotographie mit einer Spezialkamera undichte Gefäße und Gefäßneubildungen sichtbar zu machen. Diese Untersuchungsmethode wird u. a. angewandt, um eine feuchte AMD festzustellen.

Fundus-Autofluoreszenz (FAF)

Bei der FAF kann die Verteilung von abgelagerten Stoffwechselprodukten im RPE dargestellt werden. Das RPE (retinal Pigmentepithel) ist für die Versorgung der Netzhaut verantwortlich und entsorgt ebenso Stoffwechselprodukte über die Aderhaut. Diese sammeln sich im Laufe des Lebens als Ablagerungen in den Zellen der RPE an und verursachen das Phänomen der Autofluoreszenz, wodurch ein Untersuchung in Hinblick auf mögliche Makulaerkrankungen möglich wird.

Die FAF wird ohne den Einsatz von Farbstoffen durchgeführt und kann daher leicht wiederholt und auch bei Kindern durchgeführt werden.

Optische Kohärenz Tomographie (OCT)

Bei der OCT wird die Netzhaut mit Laserstrahlen „abgetastet“, um ein Schnittbild der Netzhautstruktur zu erstellen. Dies dient der detaillierten Untersuchung der Makula. Sowohl eine Verlaufskontrolle der Behandlung einer feuchten AMD, als auch die Diagnostik anderer Makulaerkrankungen können mit dieser Untersuchungsmethode durchgeführt werden.

Eine Sehnervanalye kann ebenso mit der OCT durchgeführt werden. Sie dient der genauen Sehnervvermessung z. B. bei einer Glaukom Verlaufskontrolle

Keratographie (Hornhaut, Tränenfilmanalyse)

Die Hornhautoberfläche ist ebenso individuell wie ein Fingerabdruck und kann mittels der Keratographie ausgemessen werden. Durch Projektion vieler Lichtpunkte mit einer ringförmigen Scheibe, kann eine computergestütztes Höhenrelief der Hornhaut farblich dargestellt werden. Dies dient vor allem der Kontaktlinsenanpassung und der Feststellung einer Hornhautverkrümmung oder einer Hornhautverletzung.

Bei der Tränenfilmanaylse wird die Qualität des Tränenfilms untersucht und die Auswirkungen des „Trockenen Auges“ festgestellt.

Sonographie (Ultraschall)

Bei einer augenärztlichen Sonographie (Ultraschalluntersuchung) können z. B. Netzhautablösungen, Tumore oder  Veränderungen innerhalb der Augenhöhle erkannt oder Vermessungen des Auges durchgeführt werden. Mithilfe von Betäubungstropfen wird die Untersuchung direkt am Auge durchgeführt. Sie ist schmerzfrei und dauert nur wenige Minuten.

Biometrie (Augenlängenmessung)

Bei der Biometrie wird berührungslos unter Einsatz eines Lasers die Augapfellänge festgestellt. Außerdem lassen sich Hornhautradien, Linsendicke und Vorderkammertiefe bemessen. Dies ist bei der Voruntersuchung zur Kartaraktoperation notwendig, um die genaue Kunstlinsenstärke zu berechnen.

Pachymetrie (Hornhautdickenmessung)

Bei der Pachymetrie wird die Hornhautdicke vermessen, die maßgebend für die Bestimmung des Augeninnendrucks ist. Diese Untersuchung kann mittels Laser oder Ultraschall durchgeführt werden und wird bei der Behandlung des Glaukom angewandt.

Perimetrie (Gesichtsfelduntersuchungen)

Die Perimetrie (Gesichtsfelduntersuchung) dient der Bestimmung der äußeren und inneren Grenzen des Gesichtsfeldes und der Empfindlichkeit des Sehsystems im wahrgenommenen Raum. Das Gesichtsfeld ist der Bereich, den man mit jeweils einem Auge wahrnimmt, ohne die Blickrichtung zu ändern. Bei der  Untersuchung werden durch Projektion unterschiedlicher Lichtpunkte, verschiedene Stellen der Netzhaut auf ihre Funktion überprüft. Die Perimetrie wird u. a. zur Erstellung von Gutachten angewandt.

Kontrastwahrnehmung

Die Kontrastwahrnehmung kann durch unterschiedliche Augenerkrankungen beeinflusst werden und das Sehvermögen bei Dunkelheit oder schlechten Sichtverhältnissen, wie Regen und Nebel stark reduzieren. Dies birgt große Gefahren bei der Teilnahme am Straßenverkehr und kann durch eine augenärztliche Untersuchung überprüft werden. Mittels eines Mesoptometers oder genormter Sehtafeln können die Kontrastschärfe und die Dunkeladaption gemessen und eine mögliche therapeutische Maßnahmen entschieden werden.